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Ein eigengesteuertes Heimtraining mit individueller

Geyer R, Lormes W, Liu Y, Steinacker JM, Lehmann M

Präsentation/Vortrag - 26.09.2001

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Geyer R (2001). Ein eigengesteuertes Heimtraining mit individueller - Geyer R, Lormes W, Liu Y, Steinacker JM, Lehmann M. Präsentiert bei: 37. Deutscher Kongress für Sportmedizin 2001, Rotenburg a.d. Fulda
Projekt
Art
Präsentation/Vortrag (Deutsch)
Name der Veranstaltung
37. Deutscher Kongress für Sportmedizin 2001 (Rotenburg a.d. Fulda)
Veröffentlichungsdatum
26.09.2001
Kurzbeschreibung/Zielsetzung

Ein eigengesteuertes Heimtraining mit individueller
Belastungsintensitätsvorgabe für die Primärprävention
Geyer R, Lormes W, Liu Y, Steinacker JM, Lehmann M
Abt. Sport- und Rehabilitationsmedizin, Universitätsklinikum, Ulm
Untersucht werden sollte die Frage, ob durch geeignete Trainingsplangestaltung
und Individualisierung der Belastung auch bei geringem Training eine
Leistungsverbesserung erreicht werden kann. 20 wenig trainierte Probanden
(74±12 kg, 172±8 cm, 40±15 Jahre, 10 m, 10w) trainierten auf einem drehzahlabhängigen
Heimtrainer mit 3 TE/W mit maximal 30 min Belastung/TE
über 6 W. Eingesetzt wurden Pläne nach der Dauer- DM und der Intervallmethode
IM, je n=10. Die Belastungsintensität wurde individuell angegeben
über Widerstandseinstellungen am Heimtrainer, basierend auf Herzfrequenzen
HF bei einem alleine durchgeführten, standardisierten Eingangstest ET
auf dem Heimtrainer. Begleitend erfolgten sportmedizinische 3’-Stufentests
T1(vorher) und T2 (nachher).
Ergebnisse: HF in Ruhe unterschieden sich nicht zwischen ET (75 ± 12) und
T1 (78 ± 15), die maximale HF war im ET (150 ± 22 niedriger als im Labor
(178 ± 18); [HF jeweils 1/min], p<0,01. 50% HFreserve werden im ET 15,8 ±
11 niedriger bestimmt. Die Gesamtgruppe steigerte die maximale Leistung
Pmax von 208 ± 58 auf 224 ± 56 Watt (T2), p<0,01. Die Leistung bei Laktat
4mmol/I PLa4 wurde entsprechend von 147 ± 44 auf 164 ± 40 Watt gesteigert,
p<0,01. Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Differenz der maximalen
HF (T1 ET) und den Leistungsverbesserungen Pmax bzw. PLa4. Der
Leistungszugewinn bei IM war größer (Pmax: + 18 / PLa4: 23 Watt) als bei
DM (13 / 12 Watt).
Schlussfolgerung: Die eingesetzte Methode erscheint sinnvoll für Probanden
in der Primärprävention mit geringem Zeitbuget.